Behandlung

Die Pa­ti­en­ten ver­brin­gen den Tag in ei­nem ge­mein­schafts­för­dern­den Mi­lieu, in dem ei­ne auf die In­di­vi­dua­li­tät und die per­sön­li­chen Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten des Ein­zel­nen ab­ge­stimm­te Be­hand­lung durch­ge­führt wer­den kann. Auf die Kon­stanz der the­ra­peu­ti­schen Be­zugs­per­so­nen wird gros­ser Wert ge­legt. So soll auch, wenn im­mer mög­lich, die Be­hand­lung beim bis­he­ri­gen am­bu­lant be­treu­en­den Arzt oder Psy­cho­the­ra­peu­ten bei­be­hal­ten wer­den. Das Be­hand­lungs­team be­steht aus ei­nem Fach­arzt für Psych­ia­trie, zwei Psych­ia­trie­pfle­ge­fach­frau­en, Er­go­the­ra­peu­tin­nen, Be­we­gungs­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­lo­gin­nen so­wie ei­nem So­zi­al­ar­bei­ter.

Selbst­ver­ständ­lich kön­nen An­ge­hö­ri­ge, na­he­ste­hen­de Per­so­nen, ex­ter­ne Be­hand­ler oder al­len­falls auch der Ar­beit­ge­ber, Case-Ma­na­ger der Ver­si­che­rung u.a. wäh­rend der Be­hand­lungs­zeit mit­ein­be­zo­gen wer­den, so­fern dies in­di­ziert ist und vom be­trof­fe­nen Pa­ti­ent ge­wünscht wird.

Die Wo­chen­struk­tur des The­ra­pie­plans wird auf die in­di­vi­du­el­le Si­tua­ti­on des Be­trof­fe­nen und sei­ne Be­hand­lungs­be­dürf­nis­se ab­ge­stimmt. So kann sich ei­ne Halb- bis Ganz­ta­ges­struk­tur von zwei bis fünf Ta­gen pro Wo­che er­ge­ben. Im ein­zel­nen wer­den fol­gen­de The­ra­pi­en an­ge­bo­ten:

  • Ärztliche Psychotherapie in Ein­zel­ge­sprä­chen
  • Psychotherapeutisch geführte Grup­pen­ge­sprächs­the­ra­pie
  • Ergotherapie
  • Verhaltenstherapie (Expositionstraining u.a.)
  • Körperorientierte Therapie
  • Achtsamkeitsübungen
  • Alltagsbewältigung
  • Psychosoziale Hilfe
  • Begleitung beim Wiedereinstieg in das Be­rufs­le­ben
  • Hausbesuche
  • u.a.

Stammteam der teilstationären Behand­lung am Gründungs­ort der Stif­tung:



Das gesamte Team mit Werde­gängen sie­he un­ter Mitarbeiter/innen.

Ewald Schoeller, Stifter
8610 Uster ZH, den 29.4.2018